Vorwort
zu den „Locutions“ von dem Herausgeber/ Übersetzer dieser deutschen Seite:


Wie Maria in den „Locutions“ ausdrücklich erwähnt, benützt und erobert sie jetzt das Internet, um möglichst alle Menschen zu erreichen, und spricht als die mächtige Frau, die mit der Sonne umkleidet ist, also ganz die Vollmacht Gottes im Rücken hat..

Das englische Wort „Locutions“ (ausgesprochen: „lokuuschens“) heißt deutsch „innere Einsprechung“ und wird in unserem Sprachgebrauch auch unter dem Fremdwort „Lokutionen“ (ausgesprochen: „Lokuzionen“) geführt. Bei den Texten hier handelt es sich um Eingebungen des Himmels, wie sie in der Frömmigkeitsgeschichte unserer Kirche öfter anzutreffen sind und z.B. vom Hl. Johannes vom Kreuz genauer beschrieben werden.

Alle prophetisch begnadeten Menschen sowohl des Alten als auch des Neuen Bundes bekommen die Wahrheiten, wovon sie sprechen, auf geheimnisvollen, inneren Wegen vom Himmel mitgeteilt. Was da zur Sprache kommt, kann mehr oder weniger deutlich sein. Die vom Himmel dargebotene Wahrheit kann, um ein Beispiel zu nennen, in symbolträchtigen Bildern gezeigt werden, die der Seher hernach mit eigenen Worten zu beschreiben hat. Oder sie kann – eine andere Möglichkeit – in Form eines Diktates gegeben werden, welches der Prophet dann sozusagen als „Sprachrohr“ niederschreibt, so gut er es fertigbringt.

Im Fall der aus Amerika kommenden „Locutions“ kennen wir das Sprachrohr nicht. Wir können aus den Texten nur erschließen, dass es ein sehr einfacher Mensch sein muss, denn die englische Originalfassung, für die er steht, ist ausgesprochen einfach und literarisch anspruchslos.

Immer wieder stellt man als Übersetzer fest, dass der Schreiber bei der sprachlichen Umsetzung von komplexeren Zusammenhängen und Sachverhalten schnell an die Grenzen seiner Ausdrucksfähigkeit stößt. Damit man, was er meint, verstehen kann, wählt er sehr einfache und kurze Sätze. Er spricht von Personen und fährt mit dem Singular fort und umgekehrt, scheut sich auch nicht, in der Wortwahl sich dauernd zu wiederholen, was, weil es - stereotyp und regelmäßig geschieht - die Vermutung nahelegt, dass er gar nicht anders kann, als äußerst simpel und schmucklos zu reden.

Beim Sprachtransfer der einzelnen Kapitel ins Deutsche konnten wir uns manchmal nicht des Eindrucks erwehren, es mit einem Durchschnittsschüler oder gar einem Kind zu tun zu haben.

Jedenfalls brachte es der Empfänger unserer Lokutionen z.B. bei der Wiedergabe von politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Sachverhalten, die ihm Maria sehr kompetent erklärte, oft nur fertig, sie in ganz groben Zügen, sprachlich unbeholfen und manchmal dazu nur bruchstückhaft zu Papier zu bringen. Nur weil er das, was er sagen wollte, so einfach ausdrückte, war es uns möglich, die Botschaft die er der Welt auszurichten hat, an solchen Stellen in ihrem Kerngehalt gut zu erfassen, um sie dann so ins Deutsche zu bringen, dass man es leicht verstehen und die souveräne, ja grandiose edukative Linienführung begreifen kann, die Maria entwickelt, um den ‚so gescheiten’ Leuten von heute den Ernst der Gegenwart und die Notwendigkeit einer allgemeinen, entschlossenen Hinwendung und Rückkehr zu Gott zu Bewusstsein zu bringen.

Man hat die Propheten im Alten Bund abgelehnt. Obwohl das neue Testament ausdrücklich von der Notwendigkeit prophetischen Redens spricht und vom richtigen Auslegen, will der heutige deistisch geprägte Mensch nichts davon hören. Sogar Päpste nicht. Daher die Traurigkeit und Entrüstung der Mutter über die Versäumnisse bzgl. Fatima auch 95 Jahre danach.

Wenn man in die Geschichte der mystischen Ereignisse unserer Kirche im Verlauf der letzten Jahrhunderte blickt, fällt einem auf, dass Gott und Maria immer dann ganz einfache Menschen, ungebildete Leute und nicht zuletzt Kinder wählten, wenn es ihnen um besonders wichtige und in generellem Sinn schicksalhafte Botschaften zur Weitergabe an Kirche und Menschheit ging. So war es beispielsweise in La Salette, Lourdes, Fatima, Garabandal und Medjugorje und sogar bei der polnischen Sr. Faustina Kowalska mit ihrer großen Botschaft von der Göttlichen Barmherzigkeit.

Von daher liegt der Schluss nahe, dass es in Anbetracht der großen Bedeutung und drängenden Notwendigkeit der Botschaften hier kein Zufall ist, dass sich der Himmel jetzt wieder eines ganz einfachen Menschen bedient, um zu uns zu sprechen. Denn gerade in der so deutlich spürbaren Einfachheit und sprachlich wie auch fachlich mangelhaften Kompetenz des Empfängers dieser Mystik liegt der Schlüssel zum Verständnis der tatsächlichen Übernatürlichkeit der gesamten Botschaft. Diese ist hoch aktuell, geradezu brisant, sachlogisch vollkommen schlüssig und in theologischem und frömmigkeitsspezifischem Sinne an keinem einzigen Punkt fehlerhaft. Es erschließt sich einem so die feste Gewissheit, es hier mit Wahrheiten zu tun zu haben, die unmöglich das Produkt eines so einfachen Menschen sein können. Vielmehr müssen sie ganz offensichtlich vom Himmel kommen, der sich hier und jetzt so drängend und fast ungestüm zu Wort meldet in Anbetracht der Tatsache, dass zum Heil der Welt und zur Rettung der Menschheit gehandelt werden muss und keine Zeit mehr passiv oder verständnislos vertan werden darf. Kein Mensch, auch der Klügste nicht, kann sich das ausdenken, und zudem kann nun anhand des weiteren geschichtlichen Verlaufs jeder nachprüfen, ob sich die Dinge tatsächlich so entwickeln.

Der betreuende Priester, der kein gebürtiger Amerikaner ist, stellt sich im Folgenden selbst vor. Er will das Sprachrohr nicht preisgeben, sondern in demütiger Verborgenheit lassen. Er bekam von dieser einfachen Person die Botschaften in mündlicher oder schriftlicher Form und war vermutlich bemüht sie an gewissen Stellen selbst besser zu formulieren. Jedenfalls versah er die einzelnen Texte und Sinnabschnitte mit Überschriften und Kommentaren. So stellte er alles ins Netz.

Wie die Originalbotschaften im Internet stehen, enthalten sie sogar viele Fehler. Die Nummerierung der Kapitel stimmt nicht, ganze Nummerfolgen sind doppelt. Doch tut das der gewaltigen Botschaft als solcher keinen Abbruch. Aufgrund ihrer Vernünftigkeit und glaubensspezifischen wie theologischen Fehlerlosigkeit scheint sie uns so wichtig, dass wir sie unverzüglich einem großen Publikum zugänglich machen möchten.

Mit Erlaubnis von Monsignore John Esseff, den wir telefonisch erreichten, haben wir die Überschriften präzisiert und die Kommentare weggelassen. Oft trafen sie die Sinnspitzen der betreffenden Textpassagen nicht genau oder bewegten sich zu sehr in einem nur amerikanischen Kolorit, das uns letztlich zu gering erschien, als dass es der globalen Weite und generellen weltweiten Bedeutung der zur Sprache gebrachten Dinge hätte genügen können.

Als ich vor etwa einem Jahr von einem evangelischen Pastorenehepaar in Norwegen auf die Internettexte aufmerksam gemacht wurde, war ich als Erstes von den Aussagen Mariens über Israel und den angekündigten Tod eines kommenden Papstes in Jerusalem betroffen. Dann beeindruckten mich die Kapitel 290 bis 310 aus dem Marienleben so sehr, dass ich mich unverzüglich daran machte, sie zu übersetzen. Ausgehend von dieser Textpassage habe ich mich dann zum Ende durchgearbeitet und daraufhin nach vorne weitergemacht. Erst allmählich wurde mir bewusst, wie groß und bahnbrechend diese Prophezeiungen sind.

Wegen eines falschen Ökumenismus sind heute viele in der Kirche bereit, in Bezug auf die Gottesmutter Kompromisse einzugehen oder sie gar ganz beiseite zu schieben. Der Himmel macht keine Kompromisse. Er besteht auf gehorsame Erfüllung des göttlichen Willens. Wenn manche sagen, Maria sei nicht wichtig, sagt uns diese Botschaft: Entweder ihr steigt in diese Arche ein oder Ihr seid allesamt verloren.

Ich habe im Lauf meines Lebens viele mystische Texte studiert, und fast immer hatte ich Vorbehalte und Zweifel. Bei dieser Botschaft hier war dies zum ersten Mal überhaupt nicht der Fall. Denn offenbar spricht da jemand mit absoluter Vollmacht.

Es ist unverkennbar, dass hier höchst kompetent die Strategin selber spricht, der Gott den Kampf gegen die Schlange anvertraut hat. Maria formt ihr Heer gegen Satan und bedient sich nun dabei auch der Bühne des Internets. Nur gelegentlich ergreift auch Jesus das Wort, hauptsächlich spricht Maria. Ausgehend von der Fatimabotschaft bestätigt sie die Erscheinungen von Medjugorje und sagt uns die bevorstehende Entwicklung der Welt voraus, besonders im Nahen Osten. Nun können wir Tag für Tag an Hand der Dinge, die passieren, sehen, wie sich die Worte der Gottesmutter erfüllen.

Es sind keine Angst machenden Botschaften, so ernst und schicksalsschwer sie auch sind. Denn Maria bietet uns ihr Unbeflecktes Herz als Arche des Neuen Bundes an und gibt uns die Gewähr, dass, wer sich darin birgt, alle Stürme sicher überstehen wird. Doch haben wir nicht mehr viel Zeit, um in die Arche zu kommen, die allein uns gegen die drohenden tödlichen Feuer schützen kann. Wie man in das Rettungsboot hineingelangen kann, erklärt sie uns in diesen Botschaften.

Sicher gibt es eine Menge außergewöhnlicher Offenbarungen in der Welt und manche machen den Menschen Angst, weil sie nur drohen und warnen. Da fühlen sich die Leute aus Angst, nicht aus Liebe, verpflichtet, riesige Gebetsleistungen zu vollbringen. Andere käuen die Garabandal-Warnung ständig mit immer neuen Worten wieder, versuchen selber, prophetisch zu sein und kündigen den nächsten Papst als Antichristen an. Nicht diese Botschaft. Sie ist viel stärker, bringt völlig neue Elemente. und vermittelt dennoch Frieden. Es ist ganz offensichtlich, dass es die Friedenskönigin ist, die uns hier die Hand reicht.

Gott selber sendet sie zu uns. Sie hat Jesus erzogen und sie wird jeden, der sich ihr anvertraut, auch erziehen und ihrem Sohn ähnlich machen.

Ich hoffe und wünsche, dass sich viele Menschen von Maria prägen und formen lassen.

Verlag Marianische Offensive
P. Gerhard Wenzel, Übersetzer
www.locutions.org

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